Der Mensch ist ein auf vielen Ebenen kommunizierendes Wesen, das manchmal auch spricht
(Ray L. Bird Whistell)


Im Rahmen der Arbeit am Schulprogramm gründeten LehrerInnen und pädagogische Fachkräfte an der Martinsschule im Schuljahr 2003/2004 die Arbeitsgemeinschaft „Unterstützte Kommunikation“, um die Arbeit in diesem Bereich systematischer voranzutreiben.

Unter dem Begriff „Unterstützte Kommunikation“ verstehen wir sämtliche Ausdrucksformen, Hilfsmittel und pädagogische / therapeutische Maßnahmen, die die kommunikativen Möglichkeiten von Schülern ohne und mit eingeschränkter Verbalsprache erweitern.

Nach einer Bestandsaufnahme der Arbeitsgemeinschaft ist mehr als ein Drittel der Schüler an der Martinsschule in seiner Kommunikation deutlich eingeschränkt. Deshalb sollen schulweit einheitliche Grundlagen für die Förderung von nicht- und wenig sprechenden Schülern geschaffen werden, um so dem Anspruch der größtmöglichen Autonomie für diese Schüler gerecht zu werden.’

Die AG vereinbarte folgende schulverbindlichen Methoden und Medien:
 
· Hamburger Schulschrift
· Zuordnung von Farben zu den einzelnen Wochentagen
· Bildstundenplan nach Berres-Weber (Verlag Modernes Lernen)
· Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache (DGS)
· Picture Communication Symbols (PCS)
 
Zu den beiden zuletzt genannten Systemen existiert ein schulinternes Wörterbuch.

Neben den oben genannten Systemen werden im Unterricht unter anderem folgende Hilfsmittel eingesetzt:
 
· Supertalker
· BigMäck
· Adaptiertes Spielzeug
· Individuelle Hilfen und persönliche Kommunikationsbücher

Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden auch einheitliche Vorgaben im Bereich Erstlesen erarbeitet.

Martinsschule Linsengericht Altenhasslau Förderschule für geistig behinderte Kinder
Arbeitsgruppe Kommunikation Martinsschule Linsengericht Altenhaßlau - Foto: Holger Rempt/pixelio.de

Arbeitsgruppe Unterstützte Kommunikation

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