Martinsschule Linsengericht Altenhasslau Förderschule für geistig behinderte Kinder
Rückblick auf Aktionen und Veranstaltungen an der Martinsschule Linsengericht Altenhaßlau - Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

2016

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                              Herbstmarkt in der Martinsschule

Auf Einladung des Fördervereins und des Elternbeirats der Martinsschule genossen  zahlreiche Besucher das Stöbern in einem abwechslungsreichen Angebot. Für das leibliche Wohl sorgten der Förderverein und die Schule mit Kuchen, Kürbissuppe und Würstchen.

Neben dem Verkauf von eigenen Produkten wurde das Angebot von Geschäften aus der Region erweitert. So konnten die Gäste bei der „Froschkönigin“ aus Eidengesäß und bei „Härtls Häkel- und Papierkunst“ zwischen Dekoartikeln stöbern. „Eyecatchers“ Naturtextilien fand man am Stand von Heidi Conrad; bei „elli.s.filz“ konnten verschiedenste selbstgemachte  Artikel aus Filz erworben werden. Im „Bienenhaus“ von Familie Ritzel wurden Kerzen und Honig angeboten. Erlesene Duftöle konnten
in „Bienes Duftölshop“ getestet und erworben werden, aromatische Gewürze bot die „Büdinger Schatztruhe“ an. In „Semmelmaiers Bücherkiste“ wurden Bücherinteressierte fündig. Eine entspannende Klangschalenmassage von Ingrid Spiegel-Vinçon rundete das Angebot ab.

Auch in diesem Jahr wurden außerdem viele Produkte aus eigener Herstellung der Martinsschule verkauft. Unterrichtsschwerpunkt war es in den letzten Wochen und Monaten, Produkte wie Marmelade und Dekoartikel selbst herzustellen. Dies stellt insbesondere für die jungen Erwachsenen der Berufsorientierungsstufe eine Vorbereitung auf ihren Einstieg in das Berufsleben dar.

 
Die Martinsschule dankt allen Mitwirkenden, die durch ihre Mithilfe den Herbstmarkt auch in diesem Jahr zu einem schönen Fest gemacht haben!
 

Werkstattluft statt Schularbeiten

22 Schüler der Altenhaßlauer Martinsschule sammelten drei Wochen lang erste Erfahrungen im Berufsleben.
Schreinerei, Café, Bäckerei, Bauernhof, Wäscherei, Supermarkt, Kindergarten – die Einsatzorte der diesjährigen Praktikanten der Martinsschule in Altenhaßlau waren vielfältig. Insgesamt waren sie während des Praktikums auf drei Werkstätten für Menschen mit Behinderung, verschiedene Außenstellen des Behindertenwerks Main Kinzig (BWMK) und zwei Firmen des allgemeinen Arbeitsmarktes (Bäckerei Lindenmayer in Bad Orb und Firma Gebrüder Horst in Altenhaßlau) aufgeteilt. Auf diese Weise war für jeden der Jugendlichen ein passender Einsatzort dabei. Genauso vielfältig wie die Einsatzorte und Tätigkeitsbereiche waren auch die Meinungen, Wünsche und Erfahrungen der jungen Praktikanten. Drei Wochen hatten sie Zeit, in die verschiedenen Bereiche hinein zu schnuppern und erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Für einige der Jugendlichen heißt es schon in diesem Sommer, sich von der Schule zu verabschieden, während andere zum ersten Mal in den Arbeitsalltag starteten.
In den letzten drei Jahren ihrer meist zwölfjährigen Schulzeit absolvieren alle Schüler der Martinsschule mehrere Praktika in den unterschiedlichsten Berufssparten des Behindertenwerks. Dies hat für Lehrerin Eleonore Krebs-Dembinski, die die Praktika organisierte und gemeinsam mit ihren Kolleginnen Birgit Döbert und Erna Hauptmann betreute, einen besonders hohen Stellenwert. „In der Regel wechseln die Schüler nach Ende der Vollzeitschulpflicht in den Berufsbildungsbereich des BWMK. Um einen optimalen Übergang zu ermöglichen, werden stets mehrere Praktika angestrebt“, berichtet Krebs-Dembinski. Auf diese Weise könnten die Schüler die verschiedenen Möglichkeiten kennenlernen, die das BWMK für ihren zukünftigen Berufsweg biete. Gleichzeitig könnte so in hohem Maße auf die Wünsche und individuellen Fähigkeiten des Einzelnen Rücksicht genommen werden.
Dass Arbeiten interessant ist und Spaß macht – darüber waren sich viele der Jugendlichen einig. Gleichzeitig stellt die Praktikumszeit nach Aussage von Krebs-Dembinski aber auch hohe Anforderungen an die Schüler. Kernkompetenzen wie Selbstständigkeit und Ausdauer werden über Jahre hinweg im Unterricht eingeübt und müssen nun in der praktischen Tätigkeit angewandt und erweitert werden.
Dies bedeutet beispielsweise , einen achtstündigen Arbeitstag zu bewältigen, sich an die Gegebenheiten am Praktikumsort anzupassen, sich mit seinen Fähigkeiten einzubringen und Durchhaltevermögen zu zeigen. Hierfür erfahren die Jugendlichen gleichzeitig große Selbstbestätigung und können Zutrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten gewinnen. Im besten Falle haben sie am Ende der Praktikumszeit eine Vorstellung, in welchem Beruf sie zukünftig arbeiten möchten.

 

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TaM TaM
Schwarzlichttheater

präsentierte das neue Stück

„Angießen“

“Angießen“ ist eine fantasievolle Schwarzlichttheater-Produktion, die witzig, spannend und poetisch ihr Publikum unterhält. Ausgangspunkt ist eine Gießkanne, die durch Angießen wie von Zauberhand das Wort Hallo erwachsen lässt. Seifenblasen verwandeln sich in ein Fahrrad, Clowns erscheinen und machen Spaß. Neben einem Hasen und einem Gewehr kann man einem Schwarzlichtarzt bei seiner Arbeit zusehen. Voller Poesie finden zwei Herzen zusammen und bilden den gefühlvollen Höhepunkt des Theaterstücks.

 

Kopie von TaM TaM Angießen Bilderdrehbuch 054
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