Martinsschule Linsengericht Altenhasslau Förderschule für geistig behinderte Kinder
Physiotherapie Kunstraum Martinsschule Linsengericht Altenhasslau - Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Tiergestützte Therapie / Hundetherapie

Schulhündin Kim hilft den Kindern beim Lernen

Hundgestützte Pädagogik und Therapie in der Martinsschule


Wenn der ausgebildete Hundeführer Harald Krebs mit seiner Hündin die Schule besucht, werden sie sofort von strahlenden Kindern begrüßt. Die Labradorhündin wird bereits mit großer Vorfreude erwartet – gilt es doch zweimal in der Woche für einige Schüler mit Kim zu trainieren.

Die Kinder üben mit dem Hund kleine Kunststücke – während sie Kim durch einen selbstgebauten Parcours führen, sie durch Reifen springen oder durch einen Tunnel gehen lassen lernen sie auf spielerische Weise, diszipliniert und freundlich miteinander umzugehen. Im Vordergrund steht dabei laut Hundeführer Harald Krebs das Gefühl von Freundschaft, dass Kim den Schülern vermittle. Das Besondere an einem Hund sei, dass er den Kindern vorurteilsfrei und akzeptierend gegenübertritt. „Kim gibt den Kindern Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Dies wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl aus und fördert das Sozialverhalten.“ meint Krebs. Dadurch können auch Schüler mit auffälligen Verhaltensweisen einen emotionalen Zugang finden und sich öffnen. Das Streicheln des Hundes gefällt nicht nur dem Hund selbst, es baut auch Stress, Trauer und Ängste bei den Kindern ab. Die Schüler lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und werden immer aufs Neue zum Lernen motiviert. Die vielfältigen Bewegungsspiele mit dem Hund tun den Kindern gut – sie werden körperlich fit und können sich besser konzentrieren.

Lehrerin Lena Haase bemerkt: „Die Schulhündin ist eine große Hilfe – die Martinsschule wird verstärkt von Kindern besucht, die ausgeprägte Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Es ist be-merkenswert wie Schüler, die im Schulalltag große Probleme im Umgang mit anderen haben, bei der Arbeit mit Kim zu einem Team werden und dabei überaus behutsam mit dem Tier umgehen“. Diese Erfolge sind natürlich auch vom Hund abhängig- Harald Krebs absolvierte zusammen mit Kim eine intensive Ausbildung. Hier lernte die Hündin, vorsichtig und geduldig mit Menschen umzugehen und auch in Ausnahmesituationen ruhig zu bleiben.

Die Schule hofft, dass das Therapieangebot noch lange bestehen bleiben kann. Ermöglicht wird die hundgestützte Pädagogik durch den Förderverein „Aktion Behindertes Kind“.

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