Die Martinsschule
 
Das Einzugsgebiet der Martinsschule orientiert sich an den Grenzen des Inklusiven Schulbündnisses Mitte, die im Auftrag des Kultusministeriums durch die Staatlichen Schulämter einegrichtet wurden
 
Konzept
 
Die Martinsschule ist eine Schule für Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer Abteilung für Körperbehinderte, d. h. es werden Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die ihrer kognitiven Entwicklung, in ihren emotionalen, sprachlichen und körperlichen Fähigkeiten, stark beeinträchtigt sind.

Die Schule unterrichtet nach den in Hessen gültigen Richtlinien für den Unterricht in den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Sie hat den Bildungsauftrag, den Schülerinnen und Schülern durch systematisch geplante Unterrichts- und Erziehungsarbeit das Lernen und die soziale Eingliederung in alle Lebensbereiche zu ermöglichen. Erkennbare Erfolge sind oft nur langfristig angelegt erreichbar.

Die Martinsschule wurde 1964 in Geislitz gegründet. Zur Zeit werden die Schülerinnen und Schüler in 11 Klassen unterrichtet. Die Klassenstärke beträgt zwischen 6 und 8 Schülerinnen und Schüler.
Die Klassenzusammensetzung erfolgt nach pädagogischen Kriterien, die Klassen sind weitgehend altersgerecht zusammengesetzt.

Die Heterogenität der Schülerschaft erfordert sowohl eine besondere personelle wie auch räumliche Ausstattung der als gebundener Ganztagessbetrieb geführten Schule.

Neben Förderschulkräften mit verschiedenen Fachrichtungen unterrichten an der Martinsschule Sozialpädagoginnen und -pädagogen und ErzieherInnen und Erzieher. Die physiotherapeutischen Einheiten erfolgen während der Unterrichtszeit als Einzelbehandlung oder in Kleingruppen.

Zur Unterstützung des pädagogischen Personals sind , PraktikantInnen und Praktikanten, Integrationskräfte und junge Leute im freiwilligen sozialen Jahr im Einsatz.

Neben dem Klassenunterricht als Kernstück der unterrichtlichen Arbeit gibt es zahlreiche Angebote wie Lesekurse, schwarzes Theater, Tennis, Tanzkurs, Fußballtraining, Backen in der schuleigenen Backstube, Tischtennis und vielfältige Freizeitaktivitäten.

Die Öffnung der Schule zum Umfeld, z. B. in Form von Kunstausstellungen, Präsentationen aller Art, Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt ist seit ihrem Bestehen fester Bestandteil des Schullebens. Gemeinsame Aktivitäten mit nicht behinderten Jugendlichen oder Gruppen, Klassenfahrten im In- und Ausland, Freizeittreffen abends oder am Wochenende zeugen davon.

Verschiedene Fachärzte sowie das Gesundheitsamt betreuen die Schülerinnen und Schüler und beraten Eltern und Kollegium regelmäßig.

Unsere Schule kann ihren Auftrag nur dann erfüllen, wenn über die staatlichen Maßnahmen hinaus alle gesellschaftlichen Gruppen durch Interesse, Verständnis und Unterstützung zur Erfüllung dieses Auftrages beitragen.