Schulgarten

Der Schulgarten der Martinsschule hat mit seiner südlichen Ausrichtung bereits jahrzehntelangen Bestand im unteren Außengelände. Hier lernen SchülerInnen aller Alterstufen lebensnah und praktisch den Lebensraum Garten, mit allen Pflanzen und Insekten kennen.  Im Wandel der Jahreszeiten werden Wechselwirkungen und Zusammenhänge in der Natur erleb- und erfahrbar. 

 

 

 

 

 

 

Sporthalle

 

Hier finden viele Psychomotorik- und Sportangebote der gesamten Schule statt. Die über einen beheizbaren Fußboden verfügende Halle bietet mit dem guten Materialangebot vielfältige Möglichkeiten die Fertig- und Fähigkeiten der SchülerInnen zu fördern.

Pflegeräume

 

 

BIld Liftsystem

Kunst-und Werkräume

 

Holzwerkstatt

 

 

Maschinenraum

 

Kunst- und Tonraum

 

Pausenbereiche

Außenbereich

 

 Innenbereich

 

 

 

Speiseraum

2020 wurde der Speiseraum renoviert. In der Regel werden alle Mahlzeiten klassenintern an zugewiesenen Tischen eingenommen.

Snoezelraum

  

Der Snoezelraum bietet eine entspannte, erholsame Atmosphäre.

Hier ist es möglich, sich sitzend oder liegend, umgeben von leisen Klängen, Lichteffekte betrachten zu können. Das gezielt ausgesuchte Angebot steuert und ordnet die Reize. Der Mensch kommt zur Ruhe, kann sich geborgen fühlen und Ängste abbauen. Wohlbefinden stellt sich ein.


 

Lehrküche

 Die Lehrküche wurde 2007 neu eingerichtet. Sie wird sowohl für den 1x wöchentlich stattfindenden Bistrobetrieb, als auch für die verschiedensten Lerneinheiten zum bedeutenden Thema "Selbstversorgung" genutzt.

 

 

Kletterwand

Der Begriff Bouldern hat seinen Ursprung im Klettern an kleinen Felsblöcken (engl. Boulder) in Absprunghöhe. Eine Seilsicherung ist hier nicht notwendig, Boulder mit reinen Seitwärtszügen bezeichnet man als Traverse.

Eine Boulder- und Kletterwand bietet eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten:

Bereich Kondition: Förderung bzw. Schulung von Kraft und Kraftausdauer (das Klettern stellt eine Ganzkörperkräftigung dar, Muskelgruppen von den Füßen bis zum Hals werden trainiert). Dies wirkt bei unseren Schülern sehr häufig auftretenden Haltungsschwächen z. B. im Bereich der Füße und des Rumpfes entgegen.

Bereich Koordination: Gleichgewichtsfähigkeit, Raumorientierung

Kognitiver Bereich: Förderung der körpernahen Sinne und der Konzentrationsfähigkeit. Sehr interessant ist hier die Aufgabe mit ausgeschaltetem Sehsinn zu klettern. Weiterhin kann die Boulderwand im Rahmen des bewegten Unterrichts eingesetzt werden. Es können auf spielerische Weise vielfältige Übungen zu den Bereichen Mathematik und Schriftspracherwerb durchgeführt werden. Nur drei Übungsbeispiele: Worte klettern, Rechenaufgaben klettern, Buchstaben zuordnen. Auch der Bereich Farbenlehre ist zu nennen.

Pädagogischer Bereich: soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewußsein und Kommunuikationsfähigkeit (Schüler geben sich Tips, helfen einander und bewältigen gemeinsam Aufgaben). Besonders hervorzuheben ist, dass das Klettern äußerst positive Wirkung auf sog. verhaltensauffällige Schüler haben kann. So ist beispielsweise zu beobachten, dass ansonsten sehr unruhige Kinder, die nur für sehr kurze Zeit konzentriert und aufmerksam arbeiten können, beim Klettern sehr konzentriert und ruhig ihren Weg nach oben bzw. zur Seite gehen. Das Bouldern und Klettern stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine äußerst erlebnisreiche und reizvolle Herausforderung dar, welche die Möglichkeit bietet, Mut zu beweisen und Angst zu überwinden, was sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirkt. Auf der anderen Seite lernen die Schülerinnen und Schüler aber auch körperliche und emotionale Grenzen kennen, wodurch eine realistische Selbsteinschätzung gefördert wird.

Eine Boulder- und Kletterwand bietet eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten:

Bereich Kondition: Förderung bzw. Schulung von Kraft und Kraftausdauer (das Klettern stellt eine Ganzkörperkräftigung dar, Muskelgruppen von den Füßen bis zum Hals werden trainiert). Dies wirkt bei unseren Schülern sehr häufig auftretenden Haltungsschwächen z. B. im Bereich der Füße und des Rumpfes entgegen.

Bereich Koordination: Gleichgewichtsfähigkeit, Raumorientierung

Kognitiver Bereich: Förderung der körpernahen Sinne und der Konzentrationsfähigkeit. Sehr interessant ist hier die Aufgabe mit ausgeschaltetem Sehsinn zu klettern. Weiterhin kann die Boulderwand im Rahmen des bewegten Unterrichts eingesetzt werden. Es können auf spielerische Weise vielfältige Übungen zu den Bereichen Mathematik und Schriftspracherwerb durchgeführt werden. Nur drei Übungsbeispiele: Worte klettern, Rechenaufgaben klettern, Buchstaben zuordnen. Auch der Bereich Farbenlehre ist zu nennen.

Pädagogischer Bereich: soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewußsein und Kommunuikationsfähigkeit (Schüler geben sich Tips, helfen einander und bewältigen gemeinsam Aufgaben). Besonders hervorzuheben ist, dass das Klettern äußerst positive Wirkung auf sog. verhaltensauffällige Schüler haben kann. So ist beispielsweise zu beobachten, dass ansonsten sehr unruhige Kinder, die nur für sehr kurze Zeit konzentriert und aufmerksam arbeiten können, beim Klettern sehr konzentriert und ruhig ihren Weg nach oben bzw. zur Seite gehen. Das Bouldern und Klettern stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine äußerst erlebnisreiche und reizvolle Herausforderung dar, welche die Möglichkeit bietet, Mut zu beweisen und Angst zu überwinden, was sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirkt. Auf der anderen Seite lernen die Schülerinnen und Schüler aber auch körperliche und emotionale Grenzen kennen, wodurch eine realistische Selbsteinschätzung gefördert wird.

 
 Andachtsstätte
 

Die Andachtsstätte wurde 2007 errichtet.
Hier können sich SchülerInnen
und MitarbeiterInnen treffen, um sich an Menschen aus unserer Gemeinschaft
zu erinnern, die nicht mehr bei uns sind.

Bewegungsbad

Das schuleigene, behindertengerechte Bewegungsbad sorgt für viel Freude.
Hier können SchülerInnen aller Altersklassen den Umgang mit Wasser, dank des höhenverstellbaren Hubbodens genießen. Auch RollstuhlfahrerInnen haben durch die Hebesitzvorrichtung  Zugang zum Becken.

Für genügend Abwechslung beim Aufenthalt im Becken ist durch Schwimmbretter, Bälle, Schläuche, Tauchringe etc. gesorgt.

 

Backstube

Die schuleigene Backstube ist eine Besonderheit der Martinsschule. Die Kosten der Einrichtung belaufen sich auf über 40.000 Euro, die mit der Hilfe der Bäckerei Lindenmeyer sowie durch den Förderverein eingenommenen Spenden finanziert werden konnten.

Hier werden von Schülern und Personal Brötchen, Brot oder anderes Gebäck hergestellt. Das Kneten des Teiges sowie das Herstellen bestimmter Formen bringt Abwechslung, macht den Schülern Spaß und fördert dabei auch ihre Koordinationsfähigkeit. Hierbei wird viel Wert auf Naturbelassenheit gelegt und ausschließlich auf einem unbehandelten Holztisch gearbeitet.

Ganzer Stolz der Backstube ist die Teigausrollmaschine sowie die Knetmaschine, die dem Personal viel Arbeit abnehmen und eine gute Hilfe darstellt. Die noch rohen Teigwaren können dann direkt im geräumigen Ofen gebacken und anschließend genüsslich gegessen werden.

                                                                                           

Bewegungsangebot erlebnisorientiertes Reiten

Beim erlebnisorientierten Reiten geht es nicht allein um das Reiten, sondern um das ganzheitliche Erleben rund um das Pferd.
Durch Kontaktaufnahme mit dem Pferd und dessen Verhalten lernt das Kind die Natur des Pferdes zu akzeptieren und sich damit auseinanderzusetzen. Es erhält auf sein Verhalten, nicht auf seine optische Erscheinung, eine klare Reaktion vom Pferd. 

Orientiert an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes wird die Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit der SchülerInnen durch Pferdepflege und deren Versorgung, Gleichgewichtsschulung, Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen gefördert.
 
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Motorisches Bewegungsangebot

Das motorische Bewegungsangebot findet in zwei, extra dafür konzipierten, Fachräumen statt und wird von zwei Mitarbeitern durchgeführt, die auch im Bereich der Physiotherapie ausgebildet sind.

         Schwarzlichttheater

Schwarzes Theater ist ein besondere Theaterform, die in Dunkelheit mit UV-Licht stattfindet. Das UV-Licht ermöglicht, beispielsweise weiß gekleideten Personen oder weiße Objekten sichtbar zu machen. Diese Art des Theaterspiels wird zumeist ohne Sprache dargeboten und von Musik untermalt. Schwarzlichttheater findet an der Martinsschule als Projektunterricht fächer- und klassenübergreifend statt.
Die Schüler sind bei der Entwicklung und Erarbeitung des Theaterstücks von Anbeginn in die Planung mit einbezogen. Dadurch wird eine Identifizierung mit dem Theaterstück ermöglicht . Die ganzheitliche Arbeitsweise innerhalb des Projektes fördert die Selbstständigkeit der Schüler in hohem Maße - z. B. durch das Herstellen von Requisiten oder das Produzieren von Geräuschen und das Auswählen von Musiksequenzen. Das praktische Lernen vollzieht sich durchweg nach dem Prinzip des Lernens „mit allen Sinnen“. Auch soziales Lernen spielt eine große Rolle, da gemeinsames Handeln und gegenseitige Rücksichtnahme notwendig sind, um die Aufgabe einer Theateraufführung bewältigen zu können. Die Schüler erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind, damit alles klappt und dass jeder einzelne Schüler seine Aufgabe hat bzw. seine Leistung erbringt.